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Glamping in Schweden: die schönsten Orte

Von den Schären bis nach Lappland: wo Glamping in Schweden am schönsten ist und was die Regionen unterscheidet.

Glamping in Schweden: die schönsten Orte
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Schweden ist groß, leer und voller Wald, und genau das macht es zu einem der besten Glamping-Ziele Europas. Dazu kommt das Jedermannsrecht, das "Allemansrätten", das euch erlaubt, die Natur fast überall frei zu betreten. Wer Ruhe sucht, findet sie hier zuverlässig.

Schwedische Glamping-Unterkünfte zeichnen sich oft durch einen künstlerischen, durchdachten Stil aus, der sich aus der schwedischen Liebe zu Design und Nachhaltigkeit speist. Hier ein Überblick über die Regionen, die sich lohnen.

Bohuslän und die Westküste: Schären und Granit

Die Westküste rund um Bohuslän und Göteborg besteht aus einer zerklüfteten Schärenlandschaft: glatte Granitfelsen, kleine Inseln, klares Wasser. Glamping mit Schärenblick ist hier eine der schönsten Varianten überhaupt.

Praktisch: Göteborg erreicht ihr mit der Nachtfähre ab Kiel. Ihr fahrt abends los und seid morgens da, was die Anreise zum Teil der Reise macht statt zu einer Strapaze.

Skåne: der sanfte Süden

Skåne ganz im Süden ist sanfter und landwirtschaftlicher als der Rest des Landes: Rapsfelder, Buchenwälder, lange Sandstrände. Für deutsche Reisende ist es die am schnellsten erreichbare Region Schwedens, über die Øresundbrücke von Kopenhagen aus in unter einer Stunde.

Gut geeignet, wenn ihr Schweden erst einmal ausprobieren wollt, ohne gleich tagelang zu fahren. Lohnt sich auch als Verlängerung eines Dänemark-Aufenthalts.

Småland: Wälder, Seen und rote Häuser

Småland und die Gegend um Jönköping ist das Schweden aus den Astrid-Lindgren-Büchern: rote Holzhäuser, endlose Wälder, tausende Seen. Für Familien mit Kindern ist das oft die emotionalste Wahl, weil die Bilder schon im Kopf sind.

Die Seen sind hier der Hauptgrund herzukommen. Kanufahren, Angeln, Baden, und abends Feuer machen. Viele Glamping-Plätze liegen direkt am Wasser.

Höga Kusten und Lappland: der Norden

Die Höga Kusten (Hohe Küste) im Norden bietet eine dramatische Landschaft mit tiefem Wald und Panoramablicken von den Klippen. Weiter nördlich, in Lappland, kommt im Winter das Nordlicht dazu und im Sommer die Mitternachtssonne.

Das ist die aufwendigste Region in der Anreise, aber auch die, die am wenigsten nach Europa und am meisten nach Wildnis aussieht. Plant hier mehr Zeit ein, Tagestrips lohnen sich nicht.

Häufig gestellte Fragen zu Glamping in Schweden

Das hängt von eurem Reisestil ab. Bohuslän bietet Schären und Granitküste, Skåne den am schnellsten erreichbaren Süden, Småland Wälder und Seen für Familien, und der Norden mit Höga Kusten und Lappland echte Wildnis.

Mit der Nachtfähre von Kiel nach Göteborg, oder mit dem Auto über Dänemark und die Øresundbrücke nach Skåne. Für den Norden bietet sich ein Flug nach Stockholm oder Luleå mit Mietwagen an.

Das Allemansrätten erlaubt es, die Natur fast überall frei zu betreten, zu wandern und Beeren zu sammeln, auch auf Privatgrund. Im Gegenzug gilt: Rücksicht nehmen, nichts hinterlassen und Abstand zu Wohnhäusern halten.

Juni bis August für Baden, Kanufahren und lange helle Abende. Der Herbst bringt Farben und Ruhe. Für Nordlichter in Lappland sind die Monate Dezember bis März am besten geeignet.

Von Glockenzelten und Tipis über Glamping-Pods und Zirkuswagen bis zu Jurten. Schwedische Unterkünfte haben oft einen besonders gestalterischen Anspruch, und im Norden gibt es auch außergewöhnliche Formen wie Iglu-Boote.

Bereit für Schweden?

Schweden belohnt alle, die etwas weiter fahren. Egal ob Schärenküste im Westen, Seen in Småland oder Wildnis im Norden, ihr bekommt mehr Platz und mehr Stille, als in Mitteleuropa möglich wäre.