Fjorde, Hochplateaus und Wälder bis zum Horizont: die schönsten Regionen für Glamping in Norwegen.
Glamping in Norwegen heißt, in der dramatischsten Landschaft Skandinaviens aufzuwachen. Fjordwiesen, Hochplateaus, Wälder bis zum Horizont. Die Unterkünfte reichen von Leinwandzelten in Fjordtälern bis zu geodätischen Kuppeln mit Panoramablick, einige schwimmen sogar auf dem Fjord.
Die meisten Plätze verfügen über Küche, Toilette, Dusche und Kamin. Den Rest erledigt die Landschaft. Hier ein Überblick über die Regionen, die sich lohnen.
Vestland mit dem Hardangerfjord und dem Sognefjord ist das Herz des norwegischen Glampings. Hier trefft ihr auf die Postkartenansicht, die die meisten im Kopf haben, wenn sie an Norwegen denken: steile Felswände, Wasserfälle, tiefblaues Wasser.
Bergen ist der praktische Ausgangspunkt, mit Direktflügen aus mehreren deutschen Städten. Von dort aus ist es keine weite Fahrt in die Fjordtäler.
Innlandet ist das Binnenland: tiefe Wälder, Elchreviere, stille Seen. Weniger spektakulär als die Fjorde, dafür ruhiger und günstiger. Wer wandern und wirklich abschalten will, ist hier oft besser aufgehoben als an der überlaufenen Küste.
Im Winter kommen Skigebiete dazu. Die Gegend um Lillehammer und das Gudbrandsdalen bietet einige der fotogensten Binnenlandschaften des Landes.
Telemark wird zunehmend beliebt bei Paaren und Alleinreisenden. Die Region liegt günstig zwischen Oslo und der Südküste, ist gut erreichbar und trotzdem echt ländlich. Auch Buskerud mit den Numedal- und Hallingdaltälern entwickelt sich zum Zentrum für Kuppelzelte in Norwegen.
Wenn ihr von Oslo aus startet und nicht tagelang fahren wollt, sind diese beiden Regionen die naheliegendste Wahl.
Trøndelag verbindet Küste und Gebirge mit guter Anbindung an Trondheim. Weiter nördlich beginnt das Land der Mitternachtssonne im Sommer und der Nordlichter im Winter.
Winter-Glamping in beheizten Kuppeln, um Nordlichter zu beobachten, ist von Dezember bis März möglich. Das ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen sich eine Winterreise in den hohen Norden wirklich lohnt.
Glamping
Kabelvåg, Norwegen
2 Gäste
Preise. Glamping in Norwegen beginnt bei etwa 35 Euro pro Nacht, liegt im Schnitt bei rund 215 Euro und geht bis etwa 650 Euro für die exklusivsten Unterkünfte (Richtwerte, Wechselkurs schwankt).
Beste Reisezeit. Juni bis August ist Hochsaison, im Norden mit Mitternachtssonne. Ende Mai und Anfang September bieten dieselbe Natur bei deutlich weniger Besuchern.
Gut zu wissen. Das norwegische Jedermannsrecht erlaubt Wandern fast überall. Wasserfestes Schuhwerk ist ganzjährig nötig, das Leitungswasser ist überall ausgezeichnet, und ein Auto braucht ihr bei den meisten Standorten.
Vestland mit Hardanger- und Sognefjord ist das Herz des norwegischen Glampings. Innlandet bietet Wälder und Seen, Telemark und Buskerud sind gut von Oslo erreichbar, und Nordnorwegen lockt mit Nordlicht und Mitternachtssonne.
Die Preise beginnen bei etwa 35 Euro pro Nacht, liegen im Schnitt bei rund 215 Euro und können bis zu 650 Euro betragen (Richtwerte, Wechselkurs schwankt). Norwegen ist insgesamt teurer als Dänemark oder Schweden, auch bei Lebensmitteln und Sprit.
Von Dezember bis März, am besten im Norden des Landes. Beheizte Kuppelzelte mit transparentem Dach sind dafür besonders geeignet, weil ihr die Nordlichter vom Bett aus sehen könnt.
Juni bis August ist Hochsaison mit dem besten Wetter und der Mitternachtssonne im Norden. Ende Mai und Anfang September bieten dieselbe Natur mit deutlich weniger Besuchern und niedrigeren Preisen.
In der Regel ja. Die meisten Standorte liegen abgelegen und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum zu erreichen. Ein Mietwagen ab Oslo, Bergen oder Trondheim ist die übliche Lösung.
Norwegen ist teurer und weiter weg als Dänemark, liefert dafür aber Landschaften, die es sonst nirgends in Europa gibt. Wenn ihr einmal in einer Kuppel mit Blick auf einen Fjord aufgewacht seid, versteht ihr, warum.