Steile Gipfel direkt aus dem Meer, Fischerdörfer und Mitternachtssonne: der Guide zu den Lofoten.
Die Lofoten sind eine Inselgruppe vor der Nordwestküste Norwegens, bekannt für ihre schroffen Gipfel, die direkt aus dem Meer aufragen, ihre roten Fischerhütten (Rorbuer) und ihre außergewöhnliche Kombination aus Berg und Meer auf engstem Raum. Kein anderer Ort in Norwegen sieht so aus.
Hier erfahrt ihr, wo die Lofoten liegen, wann ihr am besten hinreist, was ihr euch ansehen solltet, und wie viele Tage ihr einplanen solltet.
Die Lofoten liegen in Nordnorwegen, etwa 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises, und gehören zur Provinz Nordland. Die Anreise erfolgt meist per Flug nach Harstad/Narvik oder Bodø, mit anschließender Fähre oder Brückenverbindung, oder direkt zum kleinen Flughafen Leknes auf den Lofoten selbst.
Alternativ fährt die Fähre von Bodø nach Moskenes, was gleichzeitig eine der schönsten Überfahrten Norwegens ist. Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte für die Strecke von Deutschland aus mehrere Tage einplanen, das ist eine echte Expedition, keine Wochenendfahrt.

Sommer (Juni bis August). Mitternachtssonne von Ende Mai bis Mitte Juli, die Sonne geht schlicht nicht unter. Beste Zeit zum Wandern, allerdings auch die touristischste.
Winter (Dezember bis Februar). Dunkel, oft stürmisch, dafür die besten Chancen auf Nordlichter und deutlich weniger Besucher. Für Fotografen und alle, die die raue Seite der Lofoten erleben wollen, die interessantere Jahreszeit.
Frühling und Herbst. Ruhiger als der Sommer, mit einer Mischung aus Tageslicht und Dunkelheit. Der September gilt als Geheimtipp, weniger Touristen, noch mildes Wetter, erste Chancen auf Nordlichter.
Reine. Das meistfotografierte Fischerdorf Norwegens, rote Rorbuer vor schroffen Gipfeln direkt am Wasser. Der Ausblick vom Reinebringen darüber ist einer der bekanntesten Norwegens, der Aufstieg ist steil, aber machbar.
Kvalvika Beach. Ein weitgehend unberührter Sandstrand, nur zu Fuß über einen etwa einstündigen Wanderweg erreichbar. Kein Sandstrand in Mitteleuropa sieht so aus.
Å. Das letzte Dorf am südlichen Ende der Inselkette, mit einem Stockfisch- und Fischereimuseum. Der Name besteht aus einem einzigen Buchstaben, dem norwegischen Å.
Henningsvær. Ein Fischerdorf auf mehreren kleinen Inseln, verbunden durch Brücken, mit Cafes und Galerien. Wird oft "Venedig der Lofoten" genannt.

Für einen ersten Eindruck reichen 4 bis 5 Tage, um die wichtigsten Orte zu sehen. Wer wandern, fotografieren und die Inseln wirklich erkunden will, sollte eher 7 bis 10 Tage einplanen. Die Entfernungen wirken auf der Karte kurz, die kurvigen Küstenstraßen brauchen aber deutlich länger als gedacht.
Ein Mietwagen ist praktisch unverzichtbar, der öffentliche Nahverkehr ist dünn und führt nicht zu den schönsten Aussichtspunkten. Viele übernachten in einer eigenen Hytte statt in einem Hotel, das gibt mehr Ruhe und häufig eine eigene Feuerstelle oder Sauna zum Aufwärmen nach der Wanderung.
Sommer (Juni bis August) für Mitternachtssonne und Wandern, Winter (Dezember bis Februar) für Nordlichter und Ruhe. September gilt als Geheimtipp mit weniger Touristen.
Die Kombination aus schroffen Gipfeln, die direkt aus dem Meer aufragen, und roten Fischerdörfern macht die Landschaft einzigartig in Norwegen. Dazu kommen Mitternachtssonne im Sommer und gute Nordlicht-Chancen im Winter.
Weil sie eine seltene Kombination aus dramatischer Bergwelt, Meer und authentischen Fischerdörfern bieten, die es so kaum irgendwo sonst gibt. Fotos von Reine und dem Reinebringen zählen zu den bekanntesten Norwegens.
Für einen ersten Eindruck reichen 4 bis 5 Tage. Wer wirklich wandern und die Inseln erkunden will, sollte 7 bis 10 Tage einplanen, da die kurvigen Küstenstraßen mehr Zeit brauchen, als die Karte vermuten lässt.
Die Lofoten sind kein Ort, den man nebenbei mitnimmt. Wer hinfährt, plant bewusst dafür, und wird mit einer Landschaft belohnt, die es so kein zweites Mal gibt.